Ein Rabatt von 10 % auf den Preis kann den Gewinn um 33 %, 50 % oder sogar 100 % senken — abhängig von Ihrer aktuellen Marge. Nutzen Sie die Rechner unten, um die genaue Auswirkung vor jedem Rabatt zu kennen.

Preis mit Rabatt berechnen

Geben Sie den Originalpreis und den Rabattsatz ein, um den neuen Preis und die Ersparnis zu sehen.

Preis mit Rabatt
Ersparnis des Kunden (€)
Multiplikationsfaktor

Auswirkung des Rabatts auf die Marge

Geben Sie Kosten, Verkaufspreis und Rabatt ein, um die reale Wirkung auf Ihre Rentabilität zu sehen.

Status
Neue Marge
Neuer Gewinn
Gewinnrückgang

Rechner für den sicheren Maximalrabatt

Geben Sie Kosten, Verkaufspreis und die minimal akzeptable Marge ein, um zu erfahren, wie weit Sie rabattieren können, ohne Ihre Rentabilität zu gefährden.

Füllen Sie Kosten, Verkaufspreis und die gewünschte Mindestmarge aus.

Simulator: Auswirkung jedes Rabatts

Füllen Sie den Rechner für den Maximalrabatt oben aus, um die Auswirkung verschiedener Rabattsätze auf Ihre Marge zu sehen.

Füllen Sie Kosten und Verkaufspreis im Rechner oben aus, um den Simulator zu aktivieren.

Warum zerstört ein Rabatt mehr Gewinn, als es scheint?

Die Logik scheint einfach: 10 % Rabatt = 10 % weniger Gewinn. So funktioniert es aber nicht. Der Rabatt wirkt auf den Verkaufspreis, während der Gewinn nur einen Teil dieses Preises darstellt. Wenn Sie 10 % Rabatt geben, verlieren Sie einen Anteil des Gewinns — nicht 10 % davon.

Gewinnrückgang (%) = Rabatt % ÷ ursprüngliche Marge

Beispiel mit 20 % Marge

Produkt mit Kosten von 80 €, verkauft für 100 € (Marge 20 %, Gewinn = 20 €).

Rabatt von 10 %: neuer Preis = 90 €. Neuer Gewinn = 90 € − 80 € = 10 €.

Gewinnrückgang: 10 € verloren von 20 € = 50 % des Gewinns vernichtet durch einen Rabatt von nur 10 %.

Nach der Formel: 10 % ÷ 20 % = 50 %

Die Regel der Rabatte nach Margenniveau

Aktuelle Marge Rabatt 5 % Rabatt 10 % Rabatt 15 % Rabatt 20 %

Die Werte zeigen den prozentualen Gewinnrückgang. In Rot: Der Rabatt führt zu Verlust.

Wann lohnt sich ein Rabatt?

Ein Rabatt ist finanziell gerechtfertigt, wenn er eine Volumensteigerung bewirkt, die groß genug ist, um den Margenrückgang auszugleichen. Die Gleichung lautet:

Benötigtes Mehrvolumen = Rabatt % ÷ (Marge % − Rabatt %)

Beispiel: Lohnt sich ein Rabatt von 10 % bei 30 % Marge?

Mehrvolumen = 10 % ÷ (30 % − 10 %) = 10 % ÷ 20 % = 50 % mehr Einheiten.

Das heißt: Bei 30 % Marge rechnet sich ein Rabatt von 10 % nur, wenn Sie mindestens 50 % mehr verkaufen. Verkaufen Sie weniger, hat die Aktion einen Nettoverlust erzeugt.

Tipp: Bevor Sie einen Rabatt anbieten, fragen Sie sich: „Führt dieser Rabatt dazu, dass ich X % mehr verkaufe?" Wenn Sie das sicher mit „Ja" beantworten können, ergibt der Rabatt Sinn. Bei „Vielleicht" bieten Sie lieber eine Zugabe, kostenlosen Versand oder ein Geschenk an — das kostet weniger und wird vom Kunden oft höher geschätzt.
Vorsicht bei wiederkehrenden Rabatten: Wenn Kunden lernen, immer eine Aktion zu erwarten, zerstört das die Wertwahrnehmung des Produkts. Sobald der Kunde weiß, dass er günstiger kaufen kann, indem er „auf das Angebot wartet", verliert der reguläre Preis an Glaubwürdigkeit — und Ihre Marge erholt sich nie wieder.

Alternativen zum Rabatt, die die Marge schützen

Geschenk oder Zusatzartikel

Ein Geschenk mit Kosten von 8 € wirkt auf den Kunden wertvoller als ein Rabatt von 10 € auf den Preis. Sie bewahren den Referenzpreis des Hauptprodukts.

Kostenloser Versand

Kostenloser Versand konvertiert besser als ein entsprechender Preisrabatt. Sie übernehmen die tatsächlichen Versandkosten, zerstören aber nicht den Referenzpreis des Produkts.

Rabatt im Set / Bundle

Ein Rabatt von 10 % auf ein 3er-Set erhöht den durchschnittlichen Warenkorbwert und lässt den Stückpreis unangetastet. Die Marge sinkt, aber der Gesamtgewinn pro Transaktion steigt.

Cashback / Treuepunkte

Der Kunde nimmt den Vorteil wahr, aber die tatsächlichen Kosten für Sie sind geringer — und er nutzt den Vorteil erst bei einem zukünftigen Kauf, was Kundenbindung schafft, ohne die aktuelle Marge zu opfern.