Vier Tools in einem: Gewinn pro Einheit, Periodengewinn, vereinfachte GuV mit visueller Margenkaskade und Gewinnschwelle mit Volumensimulator.

Gewinn pro Einheit

Geben Sie Kosten und Verkaufspreis eines Produkts ein, um Gewinn, Marge und Aufschlag pro Einheit zu berechnen.

Bruttogewinn pro Einheit
Gewinnspanne
Aufschlag

Bruttogewinn der Periode

Geben Sie den Gesamtumsatz und den Wareneinsatz ein, um den Bruttogewinn des Monats oder der Periode zu berechnen.

Bruttogewinn
Bruttomarge
Wareneinsatz vom Umsatz

Vereinfachte GuV — Periodenergebnis

Füllen Sie die Felder unten aus, um die vollständige Gewinn- und Verlustrechnung mit Brutto-, Betriebs- und Nettogewinn in Echtzeit zu erstellen.

1. Umsatz
2. Wareneinsatz
3. Betriebskosten
4. Finanzergebnis
5. Ertragsteuern

Füllen Sie den Bruttoumsatz aus, um die GuV zu erstellen.

Gewinnschwellen-Rechner (Break-even-Punkt)

Ermitteln Sie, wie viele Einheiten (oder wie viel Umsatz) Ihr Unternehmen erreichen muss, um alle Fixkosten zu decken und Gewinn zu erzielen.

Deckungsbeitrag pro Einheit
Berechneter DB pro Einheit:

Füllen Sie Fixkosten und Deckungsbeitrag aus, um die Gewinnschwelle zu berechnen.

Die drei Gewinnarten: Was jede davon zeigt

Das Wort „Gewinn" wird im Alltag allgemein verwendet, aber das Rechnungswesen unterscheidet drei Ebenen mit unterschiedlichen Zwecken. Jede zu kennen ist entscheidend, um die richtigen Entscheidungen für das Unternehmen zu treffen.

Bruttogewinn

Nettoumsatz − Wareneinsatz

Betriebsgewinn

Bruttogewinn − Betriebskosten

Nettogewinn

Betriebsg. ± Finanzergebnis − Steuern

Bruttogewinn: Einkaufs- und Preiseffizienz

Der Bruttogewinn misst, wie viel vom Umsatz übrig bleibt, nachdem nur die verkauften Produkte bezahlt wurden. Ein hoher Bruttogewinn deutet auf gute Preisbildung und/oder gute Einkaufskostenkontrolle hin. Er ist der Ausgangspunkt: Reicht der Bruttogewinn nicht aus, kann keine Reduzierung der Betriebskosten das Ergebnis retten.

Betriebsgewinn: Effizienz des operativen Geschäfts

Der Betriebsgewinn zieht die Fixkosten des Betriebs ab. Er beantwortet die Frage: „Ist die Kerntätigkeit des Unternehmens profitabel, unabhängig davon, wie sie finanziert wird?" Ein positiver Betriebsgewinn deutet auf ein gesundes Geschäftsmodell hin — selbst wenn Schulden das Finanzergebnis belasten.

Nettogewinn: Was tatsächlich übrig bleibt

Der Nettogewinn ist das Endergebnis nach allen Abzügen — einschließlich der Ertragsteuern. Es ist die Zahl, die das Eigenkapital der Gesellschafter und die Reinvestitionsfähigkeit des Unternehmens speist. Ein Unternehmen kann einen hohen Bruttogewinn und einen niedrigen — oder sogar negativen — Nettogewinn haben, aufgrund unkontrollierter Ausgaben oder hoher Schulden.

Beispiel: vom Umsatz zum Nettogewinn

Gewinn- und VerlustrechnungWert% des Umsatzes
Bruttoumsatz100.000 €
(−) Umsatzsteuer (7 %)(7.000) €
= Nettoumsatz93.000 €100 %
(−) Wareneinsatz(51.150) €−55 %
= Bruttogewinn41.850 €45 %
(−) Betriebskosten(28.000) €−30,1 %
= Betriebsgewinn13.850 €14,9 %
(−) Finanzaufwendungen(1.200) €−1,3 %
(−) Körperschaft-/Gewerbesteuer (15 %)(1.898) €−2 %
= Nettogewinn10.752 €11,6 %

Was ist die Gewinnschwelle und warum sie überwachen?

Die Gewinnschwelle (Break-even-Punkt) ist das Verkaufsvolumen, bei dem der Gesamtumsatz alle Kosten deckt — ohne Gewinn oder Verlust. Unterhalb der Gewinnschwelle arbeitet das Unternehmen mit Verlust. Darüber beginnt es, Gewinn zu erzielen.

Gewinnschwelle (Einheiten) = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Einheit
Gewinnschwelle (Umsatz) = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag %

Beispiel

Geschäft mit Fixkosten von 6.000 €/Monat. Produkt verkauft für 80 €, variable Kosten 48 €.

  • Deckungsbeitrag pro Einheit = 80 € − 48 € = 32 €
  • DB% = 32 € ÷ 80 € = 40 %
  • Gewinnschwelle in Einheiten = 6.000 € ÷ 32 € = 188 Einheiten/Monat
  • Gewinnschwelle in Umsatz = 6.000 € ÷ 0,40 = 15.000 €/Monat

Ab der 189. verkauften Einheit im Monat erzeugt jeder Verkauf 32 € Nettogewinn für das Unternehmen.

Tipp: Nutzen Sie die Gewinnschwelle als Mindestziel für monatliche Verkäufe. Verkaufen Sie dauerhaft unter der Gewinnschwelle, häuft das Unternehmen Verluste an. Liegen Sie deutlich darüber, gibt es Raum, die Struktur zu erweitern oder Gewinne auszuschütten.
Deckungsbeitrag ≠ Gewinnspanne: Der Deckungsbeitrag zieht nur die variablen Kosten ab — nicht die Fixkosten. Er zeigt, wie viel jeder Verkauf zur Deckung der Fixkosten „beiträgt". Erst nachdem alle Fixkosten gedeckt sind, erzeugen Verkäufe Nettogewinn.